Implantologie

Neu gewonnene Lebensqualität und Gesundheit durch Implantate

Schöne und funktionstüchtige Zähne spielen heute für die Lebensqualität eine wichtige Rolle. Sicherheit beim Lachen, beim Essen, Sprechen und bei sportlichen Aktivitäten sind für die meisten Menschen ein großer Wunsch, den auch die „Dritten Zähne“ erfüllen sollten.

In der Vergangenheit bedeutete Zahnverlust für den betroffenen Patienten häufig das Tragen von herausnehmbaren Teil- oder Vollprothesen. Oft mussten unversehrte Zähne zu Brückenpfeilern beschliffen werden, damit festsitzender Zahnersatz eingegliedert werden konnte.

„Künstliche Zahnwurzeln“, auch Implantate genannt, sind eine Alternative, mit der diese Nachteile vermieden werden können. Implantatgetragener Zahnersatz hat einen festen Sitz. Er wackelt nicht, vermittelt ein sicheres Gefühl und bietet ein attraktives Aussehen. Implantate sind langlebig und schützen Kieferknochen und Gewebe vor natürlichen und unnatürlichen Abbau-Vorgängen.

Vorgehensweise

Implantate sind grazile Schrauben, die eine Länge von 8 bis 16 mm und einen Durchmesser von 3,3 bis 6 mm aufweisen. Sie bestehen in der Regel aus einem besonders körperverträglichem Metall (Titan) und haben eine speziell bearbeitete und aufgeraute Oberfläche. Auch künstliche Gelenke in der Medizin sind übrigens aus Titan.

Nachdem die Implantate in den Knochen eingebracht sind, wachsen sie dort ein und bilden einen extrem festen Verbund mit dem Knochen. Nach einer Einheilzeit von ca. 6 bis 12 Wochen können die Implantate dann mit Zahnersatz versorgt werden.

Hierzu wird auf das Implantat ein Verbindungsstück geschraubt. Je nach Art des Aufbaus und der geplanten prothetischen Versorgung wird jetzt der Zahnersatz in unserem hauseigenen Meisterlabor für Implantatprothetik angefertigt und anschließend eingesetzt. Entweder festsitzend wie der eigene Zahn, oder auch bedingt abnehmbar.

In einigen Fällen können die Implantate auch direkt nach der Zahnentfernung eingesetzt werden (Sofortimplantation) und sofort einen provisorischen Zahnersatz erhalten. Dann spricht man von "Sofortversorgung".
Die Vorraussetzungen dafür müssen durch exakte Planung im Vorfeld der Behandlung ermittelt werden.

Planung

In unserer Praxis setzen wir in schwierigen Fällen ein 3D-Röntgenverfahren ein, um vorab eine exakte dreidimensionale Darstellung der geplanten Implantatregion zu bekommen. Die Digitale Volumentomographie (DVT) ist wesentlich genauer als jedes herkömmliche Röntgenverfahren und ermöglicht so die präzise Planung einer schonenden und sicheren Implantation. Ein weiterer Vorteil ist die bedeutend geringere Strahlenbelastung.

Mithilfe von 3D-Planungsprogrammen werden dann die Implantate zunächst virtuell am Computer eingesetzt. Die richtige Wahl von Implantatlänge und -breite sowie die exakte Implantatposition können so vorher bestimmt werden. Sie sind maßgeblich für die optimale Ästhetik und Funktion des Zahnersatzes.
Die eigentliche Implantat-OP erfolgt dann unter Verwendung individuell angefertigter Operationsschablonen minimal-invasiv unter maximaler Gewebeschonung.

Ist das vorhandene Knochenangebot nicht ausreichend und muss aufgebaut (augmentiert) werden, gibt es dafür heute verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Häufig können Knochenersatzmaterialien eingesetzt werden, die als Ersatz für verloren gegangenen Knochen dienen. In vielen Fällen kann auch körpereigener Knochen an geeigneter Stelle entnommen und an den Ort der Implantation transplantiert werden.

Vor jeder implantologischen Behandlung beraten wir sie ausführlich, welche Verfahren für Ihren Fall sinnvoll sind. Als Spezialisten auf dem Gebiet der Implantologie, durch erfolgreiche Absolvierung des postgradualen Studienganges Master of Sience in Oral Implantology, gepaart mit langjähriger Erfahrung sind wir auch bei der Lösung komplizierter Fälle, Ihr kompetenter Begleiter und Partner.

Anästhesie

Wir möchten, dass unsere Patienten die erforderlichen chirurgischen Eingriffe angstfrei und ohne Schmerzen erleben können. Um dieses Ziel zu erreichen, bieten wir Ihnen zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen auch unter „Analgosedierung“ oder Narkose an. Die sogenannte Analgosedierung versetzt den Patienten in einen Dämmerschlaf. Dabei bleiben sämtliche Reflexe erhalten und es gibt keine Nebenwirkungen.

Bei uns werden diese Behandlungen von einem spezialisierten Anästhesistenteam durchgeführt. Nach Beendigung der Behandlung kann der Patient die Praxis in Begleitung schon nach ca. 1 Stunde wieder verlassen. Durch die verabreichten Medikamente entsteht bei dem Patienten eine retrograde Amnesie, d.h. er kann sich an den Eingriff im Nachhinein nicht mehr erinnern.

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